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PULS13 gewinnt Website-Ausschreibung des Deutschen Alpenvereins

Murphy’s Gesetz mal auf den Kopf gestellt

Es ist noch gar nicht so lange her – wir schreiben das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2017, da hatten wir im internen Kreis entschieden, dass wir keinen sonderlich großen Anteil unserer Zeit und Schaffenskraft in die Teilnahme von Projekt-Ausschreibungen stecken werden. Da befanden wir uns in den letzten Zügen der Vorbereitung des lang ersehnten Netzwerkzusammenschlusses von PULS13 – strategie & kreation.

Szenenwechsel: Wir schreiben den Beginn des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2018. Auf der Haben-Seite von PULS13 stehen nun bereits zwei gewonnene Projekte in für uns sehr angenehmen Größenordnungen. Mit zwei äußerst attraktiven Auftraggebern, die unserem noch sehr jungen Netzwerk beide ihr Vertrauen zuteil werden lassen. Die Gemeinde Binz auf der schönen Ferieninsel Rügen hatte uns bereits im Januar mit der freudigen Nachricht beglückt (siehe Beitrag „PULS13 gewinnt Ausschreibung zum Website-Relaunch des Ostseebades Binz“) und nach dem Eröffnungsworkshop im März läuft hier die Planungsphase auf Hochtouren.

An dieser Stelle eine kleine Anekdote: Die Deutsche Bahn bietet einmal täglich eine ICE-Verbindung nach Binz (Rügen) an, mit der man auf recht bequeme Art und Weise an die Ostseeküste reisen kann. Wir haben es ausprobiert. Der Zielbahnhof dieser ICE-Verbindung in entgegengesetzter Richtung ist der Hauptbahnhof in München. Witzig…! Aber es kommt noch besser. Während wir für den Eröffnungsworkshop drei Tage lang beruflich in Binz verweilten, ereilte uns die nächste freudige Nachricht. Der Deutsche Alpenverein (DAV) hatte sich gemeldet und uns mitgeteilt, dass wir als letzter verbleibender Kandidat im Bewerberfeld demnächst eine weitere Reise planen dürfen – und zwar nach München, wo die Bundesgeschäftsstelle des Alpenverein ihren Hauptsitz hat. Ich kann mir nicht helfen, aber hier hat doch jemand am Rad des Schicksals gedreht;)

DAV-Alltag: Alle Sektionen erarbeiten sich ihre eigene Website

Nun soll man das Schicksal nicht herausfordern und schon gar nicht dessen Entscheidungen hinterfragen. Das tun wir auch nicht und widmen uns vielmehr der nächsten, sehr attraktiv anmutenden Aufgabe. Diese besteht darin, für den DAV-Bundesverband ein einheitliches Web-Template auf Basis von WordPress zu gestalten und auszuarbeiten, welches sich schließlich beliebig vervielfältigen lassen muss. Keine leichte Aufgabe, aber das wäre ja auch langweilig.

DAV-Ziel: Viele Sektionen – (viel) mehr Einheitlichkeit und Flexibilität

Eigentlich ein Widerspruch. Einheitlichkeit und Flexibilität? Unser Konzept bei der Ausschreibung war es, dem Template genau die Einheitlichkeit zu geben, die es braucht, damit eine Sektionsseite auch als Sektion des DAV erkannt wird und einen Mindeststandard an Design-Richtlinien befolgt. Gleichzeitig soll es natürlich nicht sein, dass eine Website der anderen gleicht. Auch wenn alle 356 Sektionen ein gemeinsames “Dach” haben – den Bundesverband. So ist doch jede Sektion ein eigener Verein. Mit eigener Geschichte, Tradition und – in vielen Fällen natürlich überschneidenden – Zielen. Auch das soll und muss sich in dem neuen Template abbilden lassen. Wir haben dafür in unserer Konzeption einige Vorschläge gemacht. So ist es unsere Idee gewesen, die Startseite in einer Art Baukastensystem “zusammenzuklicken”. So kann sich jede Sektion genau die Website bauen, die sie braucht. Natürlich mit Unterstützung durch uns und den Deutschen Alpenverein.

 

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